2014 / Deutsche Ringermeisterschaft in Bruchsal de

Bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft konnten die zwei Nachwuchstalente vom FC Erzgebirge Aue Jakob Barth 50kg Limit und Clemens Merdon 42kg Limit noch nicht zeigen, was in ihnen steckt. So waren beide durch die weite Anreise mit späten Wiegen und abendlicher Wettkampfzeit wohl doch noch etwas überfordert. Gleich nach der Auslosung wurde klar, dass Fortuna an diesem Wochenende nicht auf Seiten der Auer Ringer war. Beide hatten in ihren Pools die späteren Deutschen Meister zugeordnet bekommen. Clemens Merdon bekam es im ersten Kampf gleich mit dem bayrischen Meister Luca Steiner zu tun, welcher mit einem blitzschnellen Beinangriff mit folgenden Beinschrauben gewinnen konnte. Jakob Barth sah im ersten Kampf lange wie der Sieger aus und ließ sich erst kurz vor Kampfende durch einige Unkonzentriertheiten den Sieg nehmen. Auch am nächsten Wettkampftag wurden die Gegner nicht leichter. Jakob musste gegen den späteren Deutschen Meister Richard Schröder aus Berlin antreten und Clemens gegen den Würtemberger Silas Liedgens. Beide Auer Ringer verloren nach tapferer Gegenwehr auf Schultern und der Wettkampf war somit für beide beendet. Trotz allem war Trainer Joachim Mehlhorn von seinen Schützlingen nicht enttäuscht. Beide Ringer gehörten zu den jüngsten in dieser Altersklasse, wobei es hauptsächlich darum ging, Wettkampferfahrungen zu sammeln. Mit etwas mehr Losglück und anderen Kampfrichterentscheidungen wären mit Sicherheit bessere Platzierungen drin gewesen, so das Fazit des erfahrenen Trainerfuchses Joachim Mehlhorn.